Start / AGB
Stand: September 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „WerkerHeld“ zwischen Colin Rowek, Am Rennebaum 1b, 45549 Sprockhövel (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
(1) WerkerHeld ist eine webbasierte Software für Handwerks- und Baubetriebe zur Zeiterfassung, Schicht- und Einsatzplanung, Erstellung von Stundenzetteln, Projektdokumentation und Verwaltung von Mitarbeitern, Fahrzeugen und Kunden. Der Anbieter stellt die Software über das Internet (Software as a Service) im Browser sowie als App für iOS und Android bereit.
(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf werkerheld.com. Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter und darf sie ändern, solange die wesentlichen Funktionen erhalten bleiben und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
(3) Die Software unterstützt den Kunden bei der Arbeitszeiterfassung. Für die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben (insbesondere Arbeitszeitgesetz, Mindestlohngesetz, Aufzeichnungspflichten) und für die Richtigkeit der erfassten Daten bleibt der Kunde verantwortlich.
(1) Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung unter werkerheld.com zustande. Der Kunde kann WerkerHeld danach sofort nutzen, zunächst im Rahmen der kostenlosen Testphase nach § 4.
(1a) Der Anbieter kann eine Registrierung ohne Angabe von Gründen ablehnen. Er darf ein Konto sperren, wenn die Angaben bei der Registrierung falsch sind, der Kunde kein Unternehmer im Sinne von § 1 Abs. 2 ist oder die Software missbräuchlich genutzt wird.
(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Er ist für alle Aktivitäten verantwortlich, die über sein Konto und die von ihm angelegten Nutzer erfolgen.
(3) Die Angaben bei der Registrierung müssen vollständig und richtig sein.
(1) Der Kunde kann WerkerHeld zunächst kostenlos mit allen Funktionen testen. Die Testphase beträgt 30 Tage ab der Registrierung. Der Anbieter kann sie im Einzelfall auf bis zu 90 Tage verlängern, etwa nach einem Einrichtungsgespräch.
(2) Die Testphase endet automatisch. Sie geht nicht ohne ausdrückliche Bestellung des Kunden in einen kostenpflichtigen Vertrag über. Vor Ende der Testphase informiert der Anbieter den Kunden.
(3) Nach Ende der Testphase wird das Konto gesperrt. Der Kunde kann dann entweder einen kostenpflichtigen Vertrag abschließen oder sein Konto löschen; im Löschvorgang kann er seine Stundenzettel herunterladen. Wird das Konto innerhalb von 90 Tagen nach Ende der Testphase weder fortgesetzt noch gelöscht, löscht der Anbieter es mit allen Daten. Der Anbieter weist den Kunden spätestens 14 Tage vorher per E-Mail darauf hin und bietet den Download der Stundenzettel an.
(1) Die Vergütung richtet sich nach der Anzahl der im Konto angelegten Mitarbeiter einschließlich des Inhabers bzw. Geschäftsführers. Sie beträgt 9,00 Euro pro Mitarbeiter und Monat bei monatlicher Zahlung und 7,20 Euro pro Mitarbeiter und Monat bei jährlicher Vorauszahlung (20 % Rabatt). Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Für Betriebe ab 50 Mitarbeitern erstellt der Anbieter auf Anfrage ein individuelles Angebot.
(3) Alle Funktionen sind im Preis enthalten. Einrichtung, Support und Updates werden nicht gesondert berechnet.
(4) Die Vergütung ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder einer anderen dort angebotenen Zahlungsart. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.
(5) Schlägt eine Zahlung fehl, wird der Kunde per E-Mail informiert und die Zahlung erneut versucht. Ist die Zahlung 14 Tage nach Fälligkeit nicht erfolgt, kündigt der Anbieter die Sperre des Zugangs per E-Mail an. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb von weiteren 7 Tagen, darf der Anbieter den Zugang sperren. Während der Sperre bleiben die Daten erhalten, der Kunde kann weiterhin bezahlen und seine Stundenzettel herunterladen. Nach Zahlung wird der Zugang unverzüglich wieder freigeschaltet.
(6) Wird der offene Betrag nicht innerhalb von 60 Tagen nach der Sperre bezahlt, darf der Anbieter den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen und das Konto mit allen Daten löschen. Er weist den Kunden spätestens 14 Tage vorher per E-Mail darauf hin und bietet den Download der Stundenzettel an. Der Anspruch auf die bis dahin angefallene Vergütung bleibt bestehen.
(1) Monatliche Zahlung: Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Jeder Mitarbeiterplatz kann monatlich gekündigt bzw. abgemeldet werden. Ein abgemeldeter Platz bleibt bis zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats nutzbar und wird bis dahin berechnet.
(2) Jährliche Zahlung: Die gebuchten Mitarbeiterplätze gelten für zwölf Monate. Scheidet ein Mitarbeiter aus, kann der Platz innerhalb der Laufzeit neu besetzt werden. Nach Ablauf der zwölf Monate verlängert sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr, sondern läuft zu den Bedingungen der monatlichen Zahlung nach Absatz 1 weiter und ist damit monatlich kündbar. Der Anbieter weist den Kunden spätestens 30 Tage vor Ablauf per E-Mail darauf hin und bietet eine erneute jährliche Zahlung an.
(3) Zusätzliche Mitarbeiter können jederzeit hinzugefügt werden und werden ab dem Zeitpunkt der Anlage anteilig berechnet.
(4) Die Kündigung ist in Textform (z. B. E-Mail) oder direkt in den Kontoeinstellungen möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Software. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Geplante Wartungen finden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Arbeitszeiten statt und werden vorab angekündigt. Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters, etwa Ausfälle des Internets oder des Mobilfunknetzes, hat der Anbieter nicht zu vertreten.
(2) Erfasste Zeiten werden bei fehlender Netzverbindung auf dem Gerät zwischengespeichert und übertragen, sobald wieder eine Verbindung besteht.
(3) Support erhält der Kunde per E-Mail, Telefon und WhatsApp an Werktagen von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.
(1) Der Kunde nutzt WerkerHeld nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB. Er lädt keine rechtswidrigen Inhalte hoch und versucht nicht, die Software zu manipulieren oder sich unbefugt Zugang zu verschaffen.
(2) Der Kunde informiert seine Mitarbeiter über die Datenverarbeitung in WerkerHeld und holt, soweit erforderlich, deren Einwilligung ein. Das gilt insbesondere für die optionale Standorterfassung beim Stempeln. Ein bestehender Betriebsrat ist nach den gesetzlichen Vorgaben zu beteiligen.
(3) Der Kunde ist für die Sicherung von Daten verantwortlich, die er außerhalb von WerkerHeld benötigt, und nutzt dafür die Exportfunktionen.
(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, der Bestandteil dieses Vertrags ist.
(2) Die Daten werden auf Servern in Deutschland (Rechenzentrum in Nürnberg) gespeichert. Für Push-Benachrichtigungen setzt der Anbieter die Dienste von Google (Firebase) und Apple ein; Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung. Der Kunde bleibt Inhaber seiner Daten.
(3) Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
(1) Vor Vertragsende kann der Kunde seine Stundenzettel und Auswertungen jederzeit herunterladen.
(2) Löscht der Kunde sein Konto, bietet die Software im Löschvorgang an, die Stundenzettel herunterzuladen. Mit Abschluss der Löschung werden die Daten des Kunden unwiderruflich gelöscht und können nicht wiederhergestellt werden. In Datensicherungen enthaltene Kopien werden im Rahmen des regulären Sicherungszyklus überschrieben. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten des Anbieters, etwa für Rechnungen, bleiben unberührt.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten gezahlte Vergütung, mindestens aber auf 25.000 €.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Die verschuldensunabhängige Haftung für bereits bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) ist ausgeschlossen.
(5) Der Anbieter sichert die Daten des Kunden regelmäßig. Für den Verlust von Daten haftet er nach den vorstehenden Absätzen, bei leichter Fahrlässigkeit beschränkt auf den Aufwand, der für die Wiederherstellung aus der letzten Datensicherung erforderlich ist. Der Kunde kann seine Stundenzettel zusätzlich jederzeit selbst herunterladen.
(1) Der Anbieter kann diese AGB und die Preise mit Wirkung für die Zukunft ändern. Er teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit.
(2) Der Kunde kann der Änderung bis zum Inkrafttreten widersprechen oder den Vertrag zu diesem Zeitpunkt kündigen. Auf diese Möglichkeiten weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Bei jährlicher Zahlung gelten Preisänderungen erst ab der nächsten Laufzeit.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.